Junge Union votiert für eine Umfahrung Passaus

Passau/Freyung-Grafenau. Die Kreisverbände Passau-Land und Freyung-Grafenau der Jungen Union (JU) sprechen sich einer gemeinsamen Presseerklärung pro Nordumfahrung Passau aus.

Laut JU-Kreisvorsitzendem Meyer Stefan (Passau-Land) sei zwar der Autobahnzubringer „Bayerischer Wald“ zwischen Hutthurm und Aicha vorm Wald mittlerweile gut ausgebaut, allerdings sei er kein Ersatz für die Umfahrung von Passau. Die Aufnahme einer leistungsfähigen, ortsnahen Umfahrung der Dreiflüssestadt in den Bundesverkehrswegeplan sei daher absolut sinnvoll und enorm wichtig für die Wirtschaftlichkeit im Wegscheider Land. Deshalb, so ergänzt Daniel Traxinger, JU-Kreisvorsitzender Freyung-Grafenau, stünden beide Verbände „zu diesem wichtigen Projekt für unsere Region“. Diese dürfe den Anschluss an die großen Ballungszentren nicht verlieren – und schlechte Infrastruktur könne schnell zum Standortnachteil werden.

Simon Bloch, JU-Kreisgeschäftsführer aus Hauzenberg, fügt hinzu: „Noch nie war es wichtiger, sich für Infrastruktur einzusetzen“.

Aufgrund des großen Widerstandes der angrenzenden Gemeinden und auch der Stadt Passau habe man nun versucht, die Befürworter im östlichen Landkreis zu einer positiven Stellungnahme zu mobilisieren. „Wirtschaft braucht Wege – die Politik hat diese zu schaffen“, meint Stefan Meyer. Er und sein Stellvertreter Matthias Bredemeier appellieren an alle Unterstützer, sich bis 2.Mai sich an der Anhörung des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zu beteiligen (www.bmvi.de/bvwp2030-stellungnahme).

CSU-Bezirksrat Josef Heisl jun. aus Salzweg bezeichnet die geplante Umfahrung als “ Segen“ für viele Arbeitnehmer, die aus dem nordöstlichen Landkreis oder dem Raum Waldkirchen täglich im Stau nach oder aus Passau stehen. Gerade für die Arbeitgeber in der Region sei diese Infrastrukturmaßnahme von enormer Wichtigkeit.

Die JU Untergriesbach hat bereits Unterschriftenlisten vor Ort ausgelegt. „Es kann nicht sein, dass man erst acht Ampeln passieren muss, um auf die Autobahn zu gelangen“, findet die stellvertretende Ortsvorsitzende von Untergriesbach, Julia Stemp. Silke Kinateder, stellvertretende Kreisvorsitzende der JU Passau-Land und Geschäftsführerin der JU Untergriesbach, fügt hinzu: „Um weiterhin attraktiv für Unternehmen zu sein, müssen kurze Wege zur A3 geschaffen werden.“

Diese Meinung teilt auch der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Simon Stockinger aus Freyung-Grafenau: „Jetzt müssen alle zusammenhelfen, dass die Nordumfahrung Passau im Bundesverkehrswegeplan bleibt und vom Bundeskabinett abgesegnet wird.“

PNP vom 29.04.2016

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